Fußgängerzone Wolfenbüttel: IWW schlägt wegen Verkehrsverstößen Alarm
Leni SchröderFußgängerzone Wolfenbüttel: IWW schlägt wegen Verkehrsverstößen Alarm
Der Wirtschaftsverband Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten immer häufiger die geltenden Beschränkungen – mit Gefahren für Fußgänger. Der IWW fordert nun konsequenteres Handeln von Stadtverwaltung und Polizei.
In einer aktuellen Pressemitteilung drängt der Verband auf Gegenmaßnahmen. Vorgeschlagen werden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um die Verstöße einzudämmen.
Laut Andree Wilhelm, Sprecher des Landkreises, habe die Polizei in einer jüngsten Abstimmung zugesagt, die Überwachung zu verstärken. Bereits in der kommenden Woche sollen vermehrt Streifen durch die Zone patrouillieren, um Verstöße direkt zu ahnden.
Parallel arbeitet die Stadt Wolfenbüttel an einer eigenen Verkehrsverordnung. Diese soll Lieferzeiten mit den erlaubten Radfahrzeiten in der Zone abstimmen. Allerdings betont die Stadt, selbst keine Verkehrsregeln durchsetzen zu können – hier fehle die Zuständigkeit. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis sei daher nicht erforderlich.
Die Polizei wird ihre Präsenz in der Fußgängerzone erhöhen, um Verstöße zu überwachen und zu sanktionieren. Die neuen städtischen Regelungen könnten helfen, Konflikte zwischen Lieferverkehr und Radverkehr zu entschärfen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit für Fußgänger in dem Bereich nachhaltig zu verbessern.






