Fußballtalente der SpVgg Greuther Fürth retten degradierten Waldgraben durch Naturschutzprojekt
Emma BeckerFußballtalente der SpVgg Greuther Fürth retten degradierten Waldgraben durch Naturschutzprojekt
Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt zur Renaturierung eines degradierten Waldgrabens mitgewirkt. Die Initiative, die im Langenzennener Spitalwald durchgeführt wurde, zielte darauf ab, die Wasserspeicherung zu verbessern und Lebensräume für Wildtiere zu schaffen. Sie stellt das jüngste Vorhaben im Rahmen der Partnerschaft des Vereins mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) dar.
Im Rahmen des Projekts arbeiteten Nachwuchsfußballer Hand in Hand mit Naturschützern, um einen Entwässerungsgraben umzugestalten. Sie brachten Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen – an, um den Wasserfluss zu verlangsamen und natürliche Barrieren zu schaffen. Diese Strukturen bilden zudem „Trittstein“-Lebensräume, die Amphibien den sicheren Durchzug durch den Wald ermöglichen.
Die Maßnahme ist Teil des Langenzennener Projekts „Vernetzung aquatischer Biotope“, das sich auf den Schutz lokaler Gewässer konzentriert. Die Finanzierung erfolgte über den Bayerischen Naturschutzfonds, unterstützt von der Stadt Langenzenn und dem LBV. Der offizielle Naturschutzpartner des Vereins, der LBV, lobte das Projekt als Beispiel dafür, wie der Fußball junge Menschen für Umweltschutz begeistern kann.
Durch die Verbindung von Teamarbeit und Naturschutz zeigten die Spieler Fähigkeiten, die über den Platz hinausgehen. Der renaturierte Graben speichert nun Wasser effizienter und kommt so sowohl der Tierwelt als auch dem Waldökosystem zugute.
Das Projekt hat bessere Wildtierkorridore geschaffen und die Wasserspeicherung im Spitalwald verbessert. Gleichzeitig unterstreicht es, wie Sportvereine einen Beitrag zum Artenschutz leisten können. Künftige Initiativen könnten auf dieser Zusammenarbeit zwischen Fußball und Naturschutz aufbauen.






