Fusion Festival 2027 fällt aus – eine Pause für Neuanfang und Reflexion
Leni SchröderFusion Festival 2027 fällt aus – eine Pause für Neuanfang und Reflexion
Fusion Festival sagt Ausgabe 2027 ab
Das Fusion Festival hat bekannt gegeben, dass es 2027 nicht stattfinden wird. Die Pause soll den Veranstaltern die Möglichkeit geben, sich über neue inhaltliche und strukturelle Ausrichtungen Gedanken zu machen und Landschaftsarbeiten auf dem Gelände durchzuführen. Das Festival zählt nach wie vor zu den größten Alternativmusik- und Kulturveranstaltungen in Deutschland und Europa.
Das Programm bietet ein breites Spektrum an Erlebnissen – von Techno, Rock und Pop über Theater, Kunst und Workshops bis hin zu politischer Bildung. Für 2023 rechnen die Organisatoren mit rund 65.000 Besuchern.
Hinter den Kulissen arbeiten etwa 250 Teams mit über 10.000 Menschen aus aller Welt, um das Festival auf die Beine zu stellen. Dazu gehören die Lichtdesigner David Egger und Sebastian Mäher, die für die Bühnentechnik der Tower Stage zuständig sind. Egger besucht das Festival bereits seit etwa 20 Jahren und ist mittlerweile beruflich dort tätig. Die Wochen vor der Veranstaltung empfindet er als stressig, doch sobald es losgeht, genießt er das intensive Erlebnis.
Nikolay Veter, Anaïs Kohler und Jan Gerlach sind für den Aufbau und die Betreuung der Dubstation verantwortlich, einer der ältesten Bühnen des Festivals. Mäher sieht die anstehende Pause als Chance für eine tiefgreifendere Reflexion, hofft aber, dass das Festival zurückkehrt – ein endgültiges Aus wäre für ihn schrecklich.
Mit der Unterbrechung 2027 will das Fusion Festival seine Vision erneuern und das Gelände verbessern. Tausende Teams und Besucher prägen seinen Ruf als bedeutende kulturelle und musikalische Zusammenkunft. Die Pause gibt Organisatoren und Beteiligten Zeit, die Zukunft des Festivals zu gestalten.
