27 March 2026, 06:16

Fünf NRW-Städte bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit

Ein Diagramm mit einem zentralen Kreis, der "Gemeinschaftsverantwortung" genannt wird und durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in fetter, leuchtender Farbe.

Fünf NRW-Städte bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit

Vertreter aus fünf nordrhein-westfälischen Städten haben sich getroffen, um über die Herausforderungen zu sprechen, vor denen ältere Bürger stehen. Bei dem Treffen im Rahmen der Initiative Bergische Runde tauschten Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen ihre Erfahrungen aus. Alle waren sich einig, dass die kommunale Seniorenpolitik weiterentwickelt werden muss, um ein selbstbestimmtes Leben im Alter besser zu unterstützen.

Das Treffen zeigte, dass die Gemeinden ähnliche Probleme haben. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, zuverlässige Verkehrsangebote sowie nutzerfreundliche Bezahlsysteme – sowohl digital als auch klassisch – standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Teilnehmer betonten zudem die Bedeutung von Seniorenbeiräten, um die Kommunikation zwischen Kommunalverwaltung und älteren Bürgern zu stärken.

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In Radevormwald läuft derzeit eine große Umfrage unter etwa 3.000 Senioren, von denen bereits 150 befragt wurden. Ähnliche Projekte in Radeberg und Ennepetal haben bereits zu Verbesserungen geführt, etwa durch neue Begegnungsstätten für ältere Menschen, bessere Barrierefreiheit und erweiterte Mobilitätsangebote wie Rufbusse.

Die Gruppe bekräftigte ihren Willen zur weiteren Zusammenarbeit. Geplant ist unter anderem der Bergische Seniorentag in Wuppertal, der im April 2028 unter dem Motto Prävention stattfinden soll. Jürgen Axel Seeh wird die Vorbereitungen für die Veranstaltung leiten. Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 angesetzt.

Die Gespräche bestätigten, dass viele Städte vor denselben altersbedingten Herausforderungen stehen. Durch den Austausch von Lösungsansätzen und die Abstimmung gemeinsamer Maßnahmen wollen die Kommunen die Unterstützungsnetze für ältere Menschen stärken. Konkrete Schritte, etwa bei Verkehr und Barrierefreiheit, sollen aus dieser Zusammenarbeit hervorgehen.

Quelle