Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt um fast sieben Prozent
Leni SchröderRegierung: Kontrollen im Bahnhofsviertel zeigen Wirkung - Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt um fast sieben Prozent
Frankfurts Bahnhofsviertel verzeichnet spürbaren Rückgang der Straßenkriminalität
Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist die Straßenkriminalität im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Die Sicherheitsstrategie der Landesregierung, die im Februar 2024 gestartet wurde, gilt als entscheidender Faktor für diese positive Entwicklung. Beamte bewerten den Plan mittlerweile als Erfolg, nachdem die gemeldeten Straftaten in zentralen Bereichen spürbar abgenommen haben.
Zu den neuen Maßnahmen gehörten verstärkte Polizeistreifen, strengere Kontrollen und eine durch KI unterstützte Videoüberwachung. Seit der Umsetzung fanden im Viertel über 800 Kontrollaktionen statt. Die Anstrengungen zeigen Wirkung: Die Straßenkriminalität sank 2025 insgesamt um 6,9 Prozent.
Besonders auffällig ist der Rückgang bei Taschendiebstählen – die Fälle gingen von etwa 800 auf weniger als 540 zurück. Auch Straßenraubdelikte nahmen ab: Im Vergleich zum Vorjahr gab es 73 Meldungen weniger, sodass die Gesamtzahl auf 198 sank. Ministerpräsident Boris Rhein bestätigte, dass die Strategie ihre Hauptziele erreicht habe.
Der Ansatz konzentrierte sich auf drei Schwerpunkte: eine höhere Polizeipräsenz, häufige Stichprobenkontrollen und technologiegestützte Überwachung. Die Behörden betonen, dass erst das Zusammenspiel dieser Maßnahmen zum Rückgang der Kriminalität geführt habe.
Durch die Sicherheitsoffensive gab es weniger Diebstähle und Raubüberfälle im Bahnhofsviertel. Die Polizei überwacht das Gebiet weiterhin intensiv, während die Verantwortlichen die langfristigen Auswirkungen der Maßnahmen prüfen. Die bisherigen Ergebnisse deuten auf eine messbare Verbesserung der öffentlichen Sicherheit im Viertel hin.






