Flensburgs Handballer scheitern an Montpellier und müssen in die Play-offs
Emilia NeumannFlensburg-Handewitt verpasst direktes Viertelfinale - Flensburgs Handballer scheitern an Montpellier und müssen in die Play-offs
SG Flensburg-Handewitt unterliegt Montpellier HB mit 35:32 und verpasst direkten Viertelfinaleinzug
In ihrem letzten Hauptrundenspiel der EHF European League musste die SG Flensburg-Handewitt eine 32:35-Niederlage gegen Montpellier HB hinnehmen. Durch die Niederlage verpassen die Norddeutschen die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Dennoch sichert sich das Team als Gruppenzweiter noch einen Platz in den Play-offs.
Flensburg trat ohne mehrere Leistungsträger an, darunter die verletzten Torhüter Kevin Møller und Emil Jakobsen sowie Spielmacher Simon Pytlick. Cheftrainer Aleš Pajović nutzte die Partie, um jüngeren Talenten wie Catalin Haidu, Jonas Rithaphorn und Onno Buschmann Spielpraxis zu geben.
Montpellier übernahm in der zweiten Halbzeit das Kommando und baute seinen Vorsprung bis zur 44. Minute auf 29:25 aus. Bester Werfer bei Flensburg war Marko Grgic mit neun Toren, während Jack Thurin und Agustín Casado für Montpellier jeweils sechsmal trafen. Das Endergebnis von 35:32 besiegelte Flensburgs zweite Niederlage in der Hauptrunde und beendete die Hoffnungen auf den Gruppensieg.
THW Kiel bleibt unterdessen ungeschlagen an der Spitze Die Kieler führen Gruppe I mit der maximalen Punktausbeute an. Sie begannen die Hauptrunde mit einem Auswärtssieg gegen Bidasoa Irun (37:32) und festigten ihre Tabellenführung am 3. März 2026 mit einem 24:18-Heimerfolg. Ihr letztes Gruppenspiel gegen Flensburg steht für den 10. März 2026 an.
Durch die Niederlage steht fest, dass Flensburg Kiel nicht mehr vom ersten Platz verdrängen kann. Stattdessen muss das Team nun über die Play-offs den Einzug ins Viertelfinale erzwingen.
Die Niederlage bedeutet für Flensburg eine zusätzliche Play-off-Runde vor einem möglichen Viertelfinaleinzug. Das nächste Spiel wird zeigen, ob sie im Wettbewerb weiterkommen. THW Kiel hingegen bleibt auf Kurs für einen starken Abschluss der Gruppenphase.






