02 April 2026, 20:14

FEMA-Beamter behauptet Teleportation – und bleibt trotzdem im Amt

Eine Skizze auf Papier, die Menschen in einem chaotischen, hitzigen Streit mit detaillierten Zeichnungen und Text zeigt.

FEMA-Beamter behauptet Teleportation – und bleibt trotzdem im Amt

Zweifel an der Eignung eines hochrangigen FEMA-Beamten für sein Amt sind aufgekommen, nachdem ungewöhnliche Behauptungen und umstrittene Äußerungen bekannt geworden sind. Gregg Phillips, der bei der Behörde für Einsatz und Wiederherstellung zuständig ist, sorgte im März 2025 für Schlagzeilen, als er behauptete, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben. Seine Aussagen – zusammen mit gewalttätigen Kommentaren über den ehemaligen Präsidenten Joe Biden – lösten prompt Reaktionen von Politikern und Medien aus.

Der Skandal nahm seinen Lauf, als CNN über Phillips' Behauptung berichtete, er sei 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum anderen "beamt" worden. Er beschrieb das Erlebnis als Teil einer spirituellen Reise während seiner Krebstherapie. Kurz darauf tauchten erneut gewalttätige Äußerungen über Joe Biden auf, was die Bedenken hinsichtlich seines Urteilsvermögens weiter schürte.

Eigentlich sollte Phillips vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses aussagen. Doch nach den Medienberichten wurde sein Name von der Tagesordnung gestrichen. Demokratische Abgeordnete stellten öffentlich infrage, ob seine Überzeugungen und seine Rhetorik ihn für eine Führungsposition bei FEMA qualifizieren.

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Die Daily Mail wandte sich an FEMA mit der Bitte um eine offizielle Stellungnahme, doch eine öffentliche Antwort blieb aus. Phillips nutzte stattdessen die Plattform Truth Social, um seine Behauptungen zu verteidigen, und warf dem Netzwerk vor, seine Posts über den Teleportationsvorfall und das CNN-Interview zu zensieren. Truth Social führte mögliche Probleme beim Veröffentlichen später auf einen technischen Fehler zurück.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass FEMA als Reaktion auf die Kritik Maßnahmen ergriffen hat, um die Eignungskriterien für Führungskräfte zu überprüfen oder anzupassen.

Trotz der Kritik bleibt Phillips im Amt. Seine öffentlichen Aussagen und das Ausbleiben von Konsequenzen seitens der Behörde werfen weiterhin Fragen zur Aufsicht innerhalb der FEMA auf. Der Fall unterstreicht die anhaltende Debatte über die Überprüfung von Spitzenbeamten in Bundesbehörden.

Quelle