Vor Pokal-Kraxler: Oldenburg mit Personalmangel - EWE Baskets Oldenburg träumt vom Pokal-Coup gegen Alba Berlin
EWE Baskets Oldenburg hat die Saison nach einem katastrophalen Start komplett gewendet. Nun bereitet sich das Team auf das Pokal-Halbfinale gegen Alba Berlin vor – mit dem Ziel, nach dem Triumph von 2015 einen weiteren Titel zu holen. Der Umschwung begann im Dezember mit einem Trainerwechsel: Seit Lazar Spasić das Zepter übernommen hat, feierte Oldenburg acht Siege in elf Spielen.
Unter Predrag Krunić hatte die Mannschaft einen schwachen Saisonstart hingelegt – nur ein Sieg in den ersten neun Bundesliga-Partien. Doch mit Spasić stabilisierte sich die Verteidigung, der Angriff wurde präziser. Seitdem hat sich das Team in der Tabelle nach oben gearbeitet und kämpft trotz der jüngsten deutlichen 72:101-Niederlage in Ulm noch um einen Play-In-Platz.
Verletzungspech begleitete Oldenburg zusätzlich: Mit Filip Stanić, Dakarai Tucker und Michale Kyser fallen drei Leistungsträger für das Pokal-Duell aus. Doch James Woodard kehrt zurück, nachdem er ein Spiel verpasst hatte, um bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein. Seine Rückkehr könnte der Mannschaft im Kampf gegen Alba Berlin – ein Team, das Oldenburg in der Liga bereits mit 76:73 besiegte – zusätzlichen Auftrieb geben.
Das Halbfinale findet am Samstag um 19:00 Uhr MEZ in München statt. Im zweiten Last-Four-Spiel trifft Gastgeber FC Bayern München auf die BMA365 Bamberg Baskets. Das Finale ist für Sonntag, 16:30 Uhr MEZ, angesetzt – und Oldenburg träumt von der nächsten Überraschung.
Mit neuem Selbstvertrauen unter Spasić geht das Team in das Pokal-Halbfinale. Ein Sieg würde sie einen Schritt näher an den zweiten Titel innerhalb eines Jahrzehnts bringen. Die verbesserte Form und der jüngste Liga-Erfolg gegen Alba Berlin deuten darauf hin, dass Oldenburg um die Meisterschaft mitspielen kann.






