EWE Baskets Oldenburg scheitert im Halbfinale des Berliner Pokals an Alba Berlin
Mila VoigtOldenburger Basketballer verpassen Pokal-Finale - EWE Baskets Oldenburg scheitert im Halbfinale des Berliner Pokals an Alba Berlin
EWE Baskets Oldenburg scheidet nach deutlicher 78:98-Niederlage gegen Alba Berlin im Halbfinale aus dem berliner Pokal aus
Die Hoffnungen der Oldenburger auf einen zweiten Titel seit ihrem Triumph 2015 platzen damit vorzeitig. Trotz eines fast vollständigen Kaders vermochte es das Team nicht, über die gesamte Spielzeit mit der Intensität der Berliner mitzuhalten.
Die Mannschaft aus Niedersachsen war mit Schwung in die Partie gegangen: Unter dem neuen Cheftrainer Lazar Spasic hatte sie sich nach einem desaströsen Saisonstart in der Basketball-Bundesliga (BBL) – nur ein Sieg in den ersten zehn Spielen – eindrucksvoll erholt. Mit acht Siegen in den letzten zehn Begegnungen, darunter ein wichtiger Erfolg gegen Chemnitz am 24. Januar 2026, kletterten sie in der Tabelle von Platz 15 auf Rang 11.
Doch gegen Alba Berlin kam der Lauf abrupt zum Stillstand. Topscorer Chris Clemons steuerte zwar 29 Punkte bei, doch selbst seine starke Leistung reichte nicht aus, um die Lücke zu schließen. Die Oldenburger fanden nie zu einer konstanten Leistung und mussten zusehen, wie die Berliner von Beginn an das Spiel dominierten.
Alba Berlin zieht nun ins Finale ein und trifft dort auf die BMA 365 Bamberg Baskets. Die Bamberger hatten sich überraschend durch einen Sieg gegen den FC Bayern München für das Endspiel qualifiziert und sorgen damit für ein spannendes Duell um den Pokal.
Für Oldenburg endet mit der Niederlage die Pokal-Saison – nun gilt es, die jüngste Aufwärtstendenz in der BBL zu festigen. Die Playoff-Träume waren unter Spasic wieder aufgekeimt, doch die Halbfinal-Pleite zeigt, wie groß die Herausforderungen bleiben. Alba Berlin hingegen will die starke Leistung im Finale bestätigen und den Titel einfahren.






