Gelb-Roter Enten-Umzug in Erfurt - Erfurts Entenrennen begeistert tausende Zuschauer an der Gera
Erfurts jährliches Entenrennen lockte am Wochenende wieder Scharen an die Gera
Rund 3.500 Plastikenten trieben sich auf der 1,5 Kilometer langen Strecke vom Luisenpark bis zur Krämerbrücke treibend – und zogen damit tausende Zuschauer an die Ufer des Flusses. Das Rennen, ein Höhepunkt im Familienfestkalender der Stadt, sorgte für begeisterten Jubel, als die bunten Teilnehmer um die Wette schwammen.
In diesem Jahr gab es eine Neuerung: Zum ersten Mal kürten die Veranstalter die kreativste Enten-Dekoration aus 500 aufwendig gestalteten Einsendungen. Doch die kunstvollen Entwürfe blieben an Land – aus Sorge um die Umwelt. Da Bastelmaterialien und Farben das Ökosystem belasten könnten, durften die geschmückten Enten nicht ins Wasser.
Das Hauptrennen fand wie gewohnt statt: 3.500 Standard-Enten kämpften sich die Gera hinab, während Familien am Ufer stand und sie lautstark anfeuerten. Die erste Ente, die die Ziellinie überquerte, sicherte sich den Sieg in dem heiteren Wettbewerb.
Das Erfurter Entenrennen ist eines von vielen familienfreundlichen Festen, die jährlich in deutschen Städten stattfinden. Veranstaltungen wie der Familientag in Köln oder das Kinder- und Familienfest in München locken meist zwischen 10.000 und 50.000 Besucher an und bieten Unterhaltung für alle Altersgruppen. In Erfurt hat sich das Rennen längst als fester Favorit etabliert – eine Mischung aus Spaß, Gemeinschaftsgeist und freundschaftlichem Wettstreit.
Mit viel Gelächter und Begeisterung endete das Event und festigte seinen Platz als fester Termin im Erfurter Sommerkalender. Zwar blieben die dekorierten Enten diesmal an Land, doch das Rennen selbst war ein voller Erfolg für die Familien. Die Organisatoren werden die Umweltschutzmaßnahmen vermutlich noch einmal prüfen – rechtzeitig für die nächste Auflage.






