30 December 2025, 06:29

Emma und Noah dominieren – doch diese regionalen Vornamen überraschen in Niedersachsen und Bremen

Ein Plakat mit zwei Engelsbaby-Mädchen, beschriftet mit "Barbie Mariposa Fairy Princess."

Emma und Noah sind die beliebtesten Babynamen im Nordwesten - Emma und Noah dominieren – doch diese regionalen Vornamen überraschen in Niedersachsen und Bremen

Neue Daten zu Vornamen im Jahr 2025 offenbaren deutliche regionale Trends in Niedersachsen und Bremen. Zwar führten Emma und Noah die Listen an, doch einige Namen stachen als besonders beliebt in den norddeutschen Bundesländern hervor. Die Erkenntnisse stammen aus einer Auswertung von über 260.000 Geburtsmeldungen in ganz Deutschland.

Der Forscher Knud Bielefeld analysierte Unterlagen, die etwa 40 Prozent aller im Jahr 2025 geborenen Kinder abdecken. Seine Studie zeigte, wie sich Namensvorlieben je nach Region unterscheiden. In Niedersachsen tauchten traditionelle Namen wie Ebba, Fenna, Joost und Onno deutlich häufiger auf als in anderen Gebieten. Bremen hingegen verzeichnete eine höhere Verbreitung von Aisha, Meryem, Keno und Tammo.

Die Spitzenreiter in beiden Bundesländern folgten teilweise bundesweiten Mustern. Bei den Mädchen blieb Emma unangefochten auf Platz eins, gefolgt von Sophia. Die Top fünf komplettierten Emilia, Hannah und Ida. Bei den Jungen führte Noah die Rangliste an, es folgten Matteo, Theo, Elias und Henry.

Zwei Namen brachen mit den gängigen Trends: Malia erreichte bei den Mädchen Platz zehn – ein seltener Einstieg in die bundesweite Hitliste. Bei den Jungen belegte Mohammed Rang sechs – eine bemerkenswerte Position, wobei die Studie nicht angab, in welcher anderen deutschen Region der Name am häufigsten vergeben wurde.

Die Analyse bestätigt, dass zwar einige Namen bundesweit dominieren, regionale Unterschiede aber weiterhin bestehen. Eltern in Niedersachsen und Bremen zeigten ausgeprägte Vorlieben und verbanden gängige Favoriten mit lokalen Besonderheiten. Die Daten bieten einen Einblick in die Namensgebung des Jahres 2025, basierend auf einer repräsentativen Stichprobe von Geburtsregistern.