DUH fordert bundesweites Tempolimit: 100 km/h auf Autobahnen als schnelle Lösung
Leni SchröderDUH fordert bundesweites Tempolimit: 100 km/h auf Autobahnen als schnelle Lösung
Bundesweite Tempolimits könnten in Deutschland bald Realität werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schlägt strenge Begrenzungen vor: 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen. Nach Angaben der Organisation würde diese Maßnahme sofortige Vorteile bringen – und das ohne hohe Kosten oder langwierige Diskussionen.
Der Straßenverkehr prägt derzeit den Alltag, füllt die Städte mit Lärm und verschmutzter Luft. Die DUH argumentiert, dass ein Tempolimit den Spritverbrauch deutlich senken würde – bis zu 4,7 Milliarden Liter Benzin und Diesel könnten jährlich eingespart werden. Anders als bei anderen Vorschlägen ließe sich diese Änderung schnell umsetzen und wäre kaum mit Kosten verbunden.
Zusätzlich regt die Organisation autofreie Sonntage an, um die Emissionen zu reduzieren. Zwar böten diese seltene Gelegenheiten für ruhiges Spazierengehen und Radfahren, doch räumt die DUH ein, dass die Kraftstoffersparnis dabei eher symbolisch wäre. Der Hauptfokus bleibt auf der Durchsetzung eines dauerhaften Tempolimits.
Ein flächendeckendes Limit würde zudem Streit über Ausnahmen vermeiden, die Verkehrswenden oft verzögern. Die DUH ist überzeugt, dass dieser klare Ansatz endlich nachhaltige Verbesserungen für die Luftqualität und die Kraftstoffeffizienz bringen könnte.
Würde der Vorschlag umgesetzt, ließe sich der Spritverbrauch um Milliarden Liter pro Jahr verringern. Gleichzeitig umgeht die Initiative aufwendige Verhandlungen und bietet eine einfache Lösung für verkehrsbedingte Umweltbelastungen. Autofreie Sonntage wären zwar nur ein kleiner, aber sichtbarer Schritt hin zu saubereren Städten.






