Dreitägiger Warnstreik legt Niedersachsens Straßenverkehr lahm
Beschäftigte im öffentlichen Dienst Niedersachsens streiken drei Tage lang
Vom 2. bis zum 4. Februar werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Niedersachsen einen dreitägigen Warnstreik durchführen. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die mit der Aktion höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen können. In der gesamten Region ist mit Beeinträchtigungen bei der Straßeninstandhaltung und der Verkehrslenkung zu rechnen.
Besonders hart trifft es die Straßenmeistereien in Wolfenbüttel und Goslar, wo die Belegschaft die Arbeit niederlegen wird. Dadurch kommt es zu Personalengpässen in zentralen Bereichen. Auch die Verkehrsregelung an Tunneln und Baustellen könnte verlangsamt werden, was zu möglichen Verzögerungen für Autofahrer führen dürfte.
Geplante Straßenreparaturen, die für Anfang Februar vorgesehen waren, können nun verschoben werden. Zudem ist während des Streiks mit Einschränkungen bei der Winterdiensteinsätze zu rechnen – etwa beim Streuen und Schneeräumen. Die Gewerkschaft ver.di, die die Beschäftigten vertritt, hat bisher keine konkreten Details zu den aktuellen Lohnforderungen veröffentlicht. Üblicherweise geht es in den Verhandlungen jedoch um höhere Gehälter, mehr Jobsecurity und verbesserte Arbeitsbedingungen.
Der Streik ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Niedersachsen. Da noch keine Einigung in Sicht ist, kann man bei anhaltender Blockade weitere Arbeitsniederlegungen erwarten.
Die dreitägige Arbeitsniederlegung wird die Straßeninfrastruktur und die Dienstleistungen in der Region auf die Probe stellen. Autofahrer sollten sich auf mögliche Verzögerungen und eingeschränkte Instandhaltungsarbeiten einstellen. Ob es künftig zu ähnlichen Aktionen kommt, hängt vom Ausgang der Lohnverhandlungen ab.