Deutscher ETF profitiert 2025 vom starken **Euro-Anstieg** und zyklischen Werten

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Eine Frau sitzt auf einem Stuhl und hält ein Buch auf einem Tisch, auf dem auch eine Tasse und ein Fußball sind.

Deutscher ETF profitiert 2025 vom starken **Euro-Anstieg** und zyklischen Werten

Der iShares MSCI Germany ETF (EWG) verzeichnete 2025 ein kräftiges Wachstum – das verwaltete Vermögen stieg auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung geht mit einer Rendite von 17 Prozent seit dem ersten Quartal einher, auch wenn der Fonds in den letzten Monaten seitwärts gehandelt wurde. Ein zentraler Treiber für die Gewinne war der starke Anstieg des Euro um 15 Prozent gegenüber dem Dollar in diesem Jahr.

EWG bildet die Wertentwicklung eines Index ab, der sich aus deutschen Aktien zusammensetzt. Der Fonds setzt stark auf zyklische Sektoren, wobei Industrie- und Finanzwerte fast die Hälfte der Anlagen ausmachen. Die historisch geringe Volatilität – gemessen an einer Standardabweichung von 12,9 Prozent – deutet auf eine stabile Performance über die Zeit hin.

Die jährliche Kostenquote des ETF liegt bei moderaten 0,50 Prozent, die Dividendenrendite der letzten zwölf Monate beträgt 1,59 Prozent. Zwar bleibt die Kursdynamik robust, doch seit Juli wurde kein neues Hoch erreicht. Seit dem Sommer hinkt EWG zudem dem S&P-500-ETF (SPY) in puncto relative Stärke hinterher. Der deutsche Aktienmarkt – wie auch die europäischen Börsen insgesamt – hat die USA 2025 outperformed. Die deutliche Aufwertung des Euro in diesem Jahr hat die Renditen für Dollar-Anleger in EWG zusätzlich gesteigert.

Mittlerweile verwaltet der Fonds 1,8 Milliarden US-Dollar, nach 1,0 Milliarden zu Jahresbeginn. Die Konzentration auf zyklische Branchen und der Euro-Aufschwung trieben die Gewinne voran, doch die jüngste Dynamik hat nachgelassen. Anleger beobachten nun gespannt, ob EWG in den kommenden Monaten wieder an Stärke gegenüber den US-Märkten gewinnen kann.

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