Deutsche Bahn zeigt erste Erfolge bei Sauberkeit und Sicherheit – doch Kundenservice bleibt Problem
Mila VoigtDeutsche Bahn zeigt erste Erfolge bei Sauberkeit und Sicherheit – doch Kundenservice bleibt Problem
Die Deutsche Bahn meldet erste Fortschritte in ihrer 70-Millionen-Euro-Offensive zur Verbesserung von Sauberkeit und Sicherheit. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden, mit Millionenaufwand finanzierten Qualitätsprogramms, das die Bedingungen im gesamten Netz verbessern soll.
Seit Jahresbeginn wurden 1.400 Bahnhöfe gereinigt – doppelt so viele wie im Vorjahr. Zudem wurden 1,5 Millionen Quadratmeter zusätzliche Flächen gesäubert. In den Zügen arbeiteten 220 Reinigungskräfte 180.000 Stunden, um höhere Standards zu halten.
Um Wartungsrückstände und Vandalismus zu bekämpfen, wurden 44 spezialisierte Teams mit 200 neuen Mitarbeitenden eingesetzt. Diese Einheiten konzentrieren sich auf die Beseitigung von Schäden und die Entfernung von Graffiti. Auch die Sicherheit wurde ausgebaut: Streifen verzeichneten 100.000 Einsatzstunden auf Bahnhöfen und in Zügen.
Die Fahrgastvereinigung Pro Bahn erkennt die Fortschritte bei Sauberkeit und Sicherheit an. Allerdings betont sie, dass der Kundenservice noch erheblichen Nachholbedarf habe – insbesondere bei der Kommunikation mit Reisenden während größerer Störungen.
Die 70-Millionen-Initiative zeigt bereits sichtbare Erfolge in Bahnhöfen und Zügen: Tausende Bereiche wurden gereinigt, und die Sicherheitspräsenz wurde verstärkt. Dennoch sind weitere Anstrengungen nötig, um alle Aspekte der Fahrgasterfahrung umfassend zu verbessern.






