14 June 2026, 10:12

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen der CDU

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten wegen Warkens Plänen

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen der CDU

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat gewarnt, dass Arbeitsplätze in der Gastronomie und Hotellerie in Gefahr sind. Geschäftsführerin Jana Schimke kritisierte die neuen Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die für Arbeitgeber zu höheren Kosten führen könnten. Sie argumentierte, dass eine ungerechte Behandlung der Mitarbeiter diese unverzüglich in die Flucht treiben würde.

Jana Schimke betonte die finanzielle Belastung der Betriebe durch die geplanten Änderungen. Demnach soll der Sozialversicherungsbeitrag für Minijobs im Gesundheits- und Pflegebereich drastisch von 13 auf 21 Prozent steigen. Zudem lehnte sie Vorhaben ab, wonach Arbeitgeber höhere Krankenversicherungsbeiträge zzgl. eines zusätzlichen Zuschlags für Minijobber zahlen müssten.

Über die Kostensorgen hinaus äußerte Schimke Bedenken hinsichtlich des Zustands der sozialen Partnerschaft und der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Sie forderte Entlastungen bei den Lohnnebenkosten sowie Abbau von Bürokratie, Steuern und Abgaben. Um die Branche zu stärken, rief sie die Regierung auf, mutige Reformen umzusetzen.

Schimke nahm auch zu den jüngsten Debatten über das Arbeitszeitgesetz Stellung. Sie wies Gewerkschaftsvorwürfe zurück, die neue Regelung könnte unbeabsichtigt zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen, und bezeichnete diese als haltlos.

Die geplanten Reformen könnten die Kosten für Arbeitgeber im Gastgewerbe deutlich in die Höhe treiben. Schimkes Warnungen deuten auf mögliche Arbeitsplatzverluste und eine stärkere finanzielle Belastung der Betriebe hin. Ihre Forderungen nach Kostensenkungen und vereinfachten Vorschriften bleiben zentral für die Position des Dehoga.

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