Dagmar Frederic packt aus: Warum der Schlager in der Krise steckt
Dagmar Frederic, eine Schlager-Legende mit sechs Jahrzehnten Bühnenerfahrung, blickt mit scharfem Blick auf die Branche – und hält sich nicht mit Kritik zurück. Kürzlich äußerte sie sich unmissverständlich zu TV-Formaten wie Deutschland sucht den Superstar (DSDS) und dem Zustand der modernen Schlager-Unterhaltung. Trotz ihrer langen Karriere scheut sie sich nicht, die Schwächen des Geschäfts beim Namen zu nennen.
Obwohl Frederic nie in Shows von Andrea Kiewel oder Florian Silbereisen zu Gast war, nimmt sie Künstler wie Silbereisen oder Giovanni Zarrella in Schutz. Sie betont, wie hart sie in einem anspruchsvollen Metier arbeiten. Dass immer wieder dieselben Stars eingeladen werden, führt sie auf die Verantwortung der Redaktionen zurück – und kritisiert den Mangel an neuen Gesichtern.
Mit bis zu 60 Auftritten pro Jahr ist ihr eigener Terminkalender gut gefüllt. Ihr Programm verbindet Schlager-Klassiker mit Musical- und Chanson-Nummern und spricht damit ein breites Publikum an. Trotz bescheidener Rente beharrt sie darauf, niemanden "hofieren" zu müssen, um Engagements zu bekommen.
Jenseits der Musik sorgte Frederic kürzlich mit einer schlagfertigen Bemerkung über ihren Ehemann für Schlagzeilen. Ihr unverblümter Stil hält sie in einer Branche präsent, die von großen TV-Formaten wie DSDS dominiert wird – wo Wiederholung und Vertrautheit oft im Mittelpunkt stehen.
Ihre Langlebigkeit im Schlager zeugt von Talent und Anpassungsfähigkeit. Während sie weiter auf Tour geht, prangert sie die Abhängigkeit der Branche von einem kleinen Kreis an Stars an. Ihre Perspektive, geprägt von 60 Jahren Erfahrung, bietet eine seltene Innensicht einer Frau, die die Entwicklung des Geschäfts hautnah miterlebt hat.






