30 March 2026, 06:17

CDU in Solingen nimmt Mobbing und Cybermobbing an Schulen unter die Lupe

Schwarz-weißes Foto von Kindern, die vor einer Wand mit einem Vorhang posieren, mit der Beschriftung "1930er Kinder-Schule" unten.

CDU in Solingen nimmt Mobbing und Cybermobbing an Schulen unter die Lupe

Mobbing und digitale Gewalt unter Jugendlichen in Solingen rücken stärker in den Fokus. Die CDU hat eine detaillierte Prüfung des Problems angestoßen und das Thema auf die Agenda zweier wichtiger städtischer Ausschüsse gesetzt. Ungeklärt bleibt, wie viele Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren aufgrund solcher Vorfälle medizinische oder psychologische Hilfe benötigten.

Im Mittelpunkt der CDU-Anfrage steht das Ausmaß von Mobbing in Solingens Schulen und Kitas. Da bundesweite Studien zeigen, dass etwa jedes sechste Schulkind betroffen ist, will die Partei lokale Zahlen, um die Lage besser einschätzen zu können. Hochgerechnet auf die PISA-Daten von 2022 könnten in Solingen rund 2.800 Schülerinnen und Schüler mehrmals im Monat mit Mobbing konfrontiert sein.

Zudem wird überprüft, welche Präventionsmaßnahmen bereits greifen. Die CDU fragt nach bestehenden Strategien und wie deren Erfolg gemessen wird. Auch die Personalausstattung in Kitas und Grundschulen soll unter die Lupe genommen werden, um zu klären, ob genug Ressourcen für die Bekämpfung des Problems bereitstehen.

Ein weiteres wachsendes Problem ist Cybermobbing, insbesondere in Klassenchatgruppen. Die CDU will wissen, wie digitale Konflikte angegangen werden und ob die aktuellen Maßnahmen ausreichen.

Mit dem Vorstoß rückt die Mobbingprävention auf die politische Tagesordnung Solingens. Die städtischen Gremien sollen nun die Wirksamkeit der bestehenden Programme und die Personalausstattung bewerten. Die Ergebnisse könnten zu verstärkten Schutzmaßnahmen führen – sowohl gegen Mobbing im realen Leben als auch im digitalen Raum.

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