18 April 2026, 04:13

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte ab 2026

Urkunde ausgestellt von der deutschen Regierung mit handgeschriebener Schrift und einem Logo oben auf altem Papier.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte ab 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitsbereich beschleunigen soll. Die Regelung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen aus Staaten außerhalb der EU. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und den Einstieg von Fachkräften in den Sektor zu erleichtern.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte den Gesetzentwurf eingebracht, der von der Regierungskoalition und den Grünen unterstützt wurde. Das Gesetz sieht eine Standardisierung und Digitalisierung der Anerkennungverfahren vor. Zudem erhalten die Bundesländer die Möglichkeit, Sprachkenntnisse bereits vor Abschluss der Qualifikation zu prüfen.

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Die AfD lehnte den Entwurf als einzige Fraktion ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Ministerin Warken betonte, die Neuerungen würden die Bürokratie verringern und das System effizienter gestalten. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrates.

Bei einer Verabschiedung sollen die neuen Regelungen am 1. November 2026 in Kraft treten.

Das Gesetz soll es ausländischen Fachkräften im Gesundheitswesen erleichtern, in Deutschland zu arbeiten. Durch vereinfachte Anerkennungverfahren und Sprachprüfungen will man dem Personalmangel in zentralen medizinischen Berufen begegnen. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Bundesrat.

Quelle