Braunschweig plant günstigen Ferienpass für Kinder und Jugendliche bis 2026
Mila VoigtBraunschweig plant günstigen Ferienpass für Kinder und Jugendliche bis 2026
Braunschweig prüft neuen "Ferienpass" für bezahlbare Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
Braunschweig erwägt ein neues Modell, um Kindern und Jugendlichen in den Schulferien günstige Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Der geplante "Kinder-Ferienpass" soll sicherstellen, dass alle jungen Menschen ihre Ferien genießen können – unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familie. Die Idee stößt bereits auf Unterstützung in lokalen Gremien und könnte, sofern genehmigt, im nächsten Sommer als Pilotprojekt starten.
Die Grünen in Braunschweig hatten den Vorschlag für den Kinder-Ferienpass eingebracht. Stadtrat Felix Langer (Grüne) betonte, der Pass solle finanzielle Hürden abbauen und jedem Kind die Teilnahme an Ferienaktivitäten ermöglichen. Der Antrag erhielt am 11. Februar die Zustimmung des Jugendhilfeausschusses und später, am 5. März, auch die des Finanzausschusses.
Nun prüfen die Stadtverwaltung und die Stadtbad GmbH, ob das Vorhaben umsetzbar ist. Dabei werden Kosten, Zielgruppen und eine möglichst einfache Zugänglichkeit bewertet. Eine Entscheidung über das Pilotprojekt wird bis Mai 2026 erwartet – mit dem Ziel, es in den Sommerferien zu testen.
Braunschweig wäre damit nicht die erste Stadt mit einem solchen Angebot. Mindestens vier weitere deutsche Kommunen – Sehnde, Bad Laasphe, Verden und Dreieich – haben bereits ähnliche Ferienpässe eingeführt. Diese Programme bieten Kindern und Jugendlichen ermäßigten oder kostenlosen Zugang zu öffentlichen Schwimmbädern, Sporteinrichtungen und Kulturveranstaltungen.
Falls die Machbarkeitsstudie grünes Licht gibt, könnte der Kinder-Ferienpass bereits im nächsten Sommer als Testlauf starten. Das Projekt würde sich an bestehende Modelle in anderen Städten anlehnen und weiteren jungen Menschen erschwingliche Ferienaktivitäten ermöglichen. Der Abschlussbericht wird zeigen, ob das Programm wie geplant umgesetzt wird.






