Braunschweig kämpft mit Zuwanderung gegen den Fachkräftemangel in Deutschland
Emilia NeumannBraunschweig kämpft mit Zuwanderung gegen den Fachkräftemangel in Deutschland
Fachkräftemangel in Deutschland: Braunschweig setzt auf Zuwanderung und internationale Talente
Auch Braunschweig bleibt vom wachsenden Fachkräftemangel in Deutschland nicht verschont. Die Stadt geht das Problem aktiv an – mit einem Fokus auf Arbeitsmigration und die Gewinnung internationaler Fachkräfte. Lokale Behörden arbeiten eng mit Unternehmen und wichtigen Akteuren zusammen, um Lösungen zu entwickeln.
Braunschweig ist Teil des "Bündnisses Fachkräfte Südostniedersachsen", einer Initiative, die sich der Anwerbung und Bindung von Fachkräften – auch aus dem Ausland – widmet. Das Bündnis führt derzeit zwölf Projekte durch, die der Fachkräftesicherung dienen, darunter ExperTUN und welcometogether, die beide vom Welcome Center koordiniert werden.
Die Stadt unterstützt diese Bestrebungen mit einer jährlichen Förderung des Welcome Centers in Höhe von 30.000 Euro. Weitere Maßnahmen umfassen die Bereitstellung von Informationsmaterialien, Hilfe bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen sowie finanzielle Unterstützung für interkulturelle Vereine. Auch die Technische Universität Braunschweig ist eingebunden: Sie hilft internationalen Studierenden beim Übergang in den regionalen Arbeitsmarkt.
Regelmäßige Gespräche mit Unternehmen und Arbeitsmarktakteuren dienen dazu, die Rekrutierungsstrategien weiter zu verfeinern. Zwar zeigen sich viele gut ausgebildete Fachkräfte im Ausland bereit, in Städten wie Braunschweig Fuß zu fassen – doch die Verwaltung sieht weiterhin Potenzial für zusätzliche Initiativen, um Integration und Anwerbung zu verbessern.
Braunschweigs Ansatz kombiniert Förderung, Bildung und Zusammenarbeit, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die laufenden Projekte und Partnerschaften sollen es internationalen Talenten erleichtern, sich in der Stadt niederzulassen und einzubringen. Gleichzeitig räumen Verantwortliche ein, dass die Maßnahmen künftig noch weiter gestärkt werden müssen.






