Braunschweig baut für die Zukunft: 150 Millionen Euro für moderne Schulen bis 2029
Emma BeckerBraunschweig baut für die Zukunft: 150 Millionen Euro für moderne Schulen bis 2029
Braunschweig investiert massiv in seine Schulen: Aktuell laufen sechs große Bauprojekte. Die Stadt plant, in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro in Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen zu stecken. Alle Vorhaben erfüllen strenge Energieeffizienzstandards und sollen bis 2029 den wachsenden Bedarf an Schulplätzen decken.
Eines der größten Projekte ist die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) am Wendenring. Die in öffentlich-privater Partnerschaft mit GOLDBECK errichtete Anlage kostet 77 Millionen Euro und umfasst 8.500 Quadratmeter. Nach der Fertigstellung im Schuljahr 2027/28 wird sie Platz für 1.370 Schülerinnen und Schüler, 145 Lehrkräfte sowie das Personal bieten – inklusive einer Vierfeld-Sporthalle.
Auch das Ricarda-Huch-Gymnasium in der Mendelssohnstraße 20 wird ausgebaut. Neue Klassenräume, Fachräume und eine multifunktionale Aula sollen bis zum Schuljahr 2026/27 fertiggestellt werden. Die Neue Oberschule Gymnasium erhält zudem ein 2.300 Quadratmeter großes Gebäude mit 24 Klassenräumen, drei Chemiefachräumen und einer Mensa, das 2027/28 bezugsfertig sein wird.
Das Martino-Katharineum wird vollständig saniert; die Arbeiten beginnen Ende 2026 und sollen bis 2029 abgeschlossen sein. Die Gaußschule ersetzt ihre Turnhalle, um den Übergang von G8 zu G9 zu bewältigen – der Bau läuft von Mitte 2026 bis 2028/29. Das Lessinggymnasium in Wenden erweitert auf fünf Züge pro Jahrgangsstufe; die Bauarbeiten starten in diesem Jahr und enden 2028.
Zusätzlich wird die Grundschule Querum bis 2028/29 zu einer vierzügigen Ganztagsschule ausgebaut. Ihr Neubau umfasst eine Dreifachturnhalle. Zwei weitere Grundschulen in Woltorf und Querum sowie die Wilhelm-Raabe-Schule und die Heinrich-Heine-Schule werden ebenfalls bis 2029 saniert oder neu gebaut.
Die Projekte schaffen moderne, energieeffiziente Lernräume in ganz Braunschweig. Bis 2029 erhalten sechs Schulen neue oder modernisierte Gebäude, was mehr Schülerinnen und Schülern bessere Bildungsbedingungen ermöglicht. Mit den Investitionen reagiert die Stadt auf aktuelle und künftige Anforderungen im Bildungsbereich.






