27 April 2026, 16:21

Brantner attackiert Koalition für "verantwortungslose Finanzpolitik" und fehlende Reformen

Bleistiftzeichnung mit dem Titel "Nürnberg, Deutschland" von Joseph Mallord William Turner, die eine Stadtansicht mit einem Fluss, Gebäuden, Bäumen und einer Brücke zeigt.

Brantner attackiert Koalition für "verantwortungslose Finanzpolitik" und fehlende Reformen

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat die Regierungskoalition wegen finanzieller Fehlsteuerung scharf kritisiert. Sie warf der Bundesregierung vor, Gelder mit kurzfristigen Zuwendungen zu verschleudern, statt in langfristige Infrastruktur zu investieren. Ihre Äußerungen fallen in die aktuelle Debatte über die Aufnahme neuer Schulden, um anhaltende Kosten aus dem Iran-Konflikt zu decken.

Brantner richtete ihre Kritik direkt an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem sie vorwirft, es sowohl an Mut als auch an neuen Ideen fehlen zu lassen. Die versprochenen Reformen seien nicht umgesetzt worden, stattdessen bleibe die Regierung in alten Mustern stecken, so Brantner. Besonders hart fiel ihr Urteil über die Finanzpolitik der Koalition aus: Trotz höherer Mittel als je zuvor werde das Geld falsch eingesetzt.

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Der Vorschlag, weitere Kredite aufzunehmen, um die Iran-bedingten Ausgaben zu bewältigen, stammte vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch. Brantner wies dies als verantwortungslos zurück und warnte, die Regierung sei durch interne Streitigkeiten gelähmt. Statt notwendige Veränderungen voranzutreiben, klammere sie sich an den Status quo.

Am deutlichsten wurde Brantner bei der Kritik an den Ausgabenprioritäten der Koalition. Sie behauptete, Gelder würden für Partikularinteressen verpulvert, statt in dringend benötigte Infrastrukturprojekte zu fließen. Dies sei ein Versäumnis, die Zukunft Deutschlands durch sinnvolle Investitionen zu sichern.

Ihre Aussagen spiegeln die tiefen Gräben in der Koalition wider, wenn es um die Finanzpolitik geht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob neue Schulden für die noch offenen Iran-Konflikt-Kosten aufgenommen oder bestehende Mittel umgeschichtet werden sollen – etwa zugunsten der Infrastruktur. Brantners Kritik unterstreicht die anhaltende Unzufriedenheit mit den finanziellen Schwerpunkten der Regierung und den stockenden Reformen.

Quelle