Brandenburgs ÖPNV-Beschäftigte erhalten 8,1 Prozent mehr Lohn bis 2028
Emilia NeumannBrandenburgs ÖPNV-Beschäftigte erhalten 8,1 Prozent mehr Lohn bis 2028
Tarifeinigung für ÖPNV-Beschäftigte in Brandenburg unterzeichnet
Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf ein neues Entgeltabkommen für Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg geeinigt. Damit werden weitere Streiks über die Osterfeiertage vermieden. Die Löhne der Mitarbeiter steigen in den kommenden 27 Monaten um insgesamt 8,1 Prozent.
Der Tarifvertrag gilt für kommunale Verkehrsbetriebe in der gesamten Region. Er sieht eine durchschnittliche jährliche Erhöhung von 3,6 Prozent über die Laufzeit hinweg vor. Zudem erhalten die Beschäftigten für die ersten drei Monate eine einmalige Zahlung von 160 Euro.
Die erste Lohnerhöhung um 3,2 Prozent tritt am 1. April 2026 in Kraft, ein Jahr später folgt eine zweite Anpassung um 2,5 Prozent. Mit der Einigung ist sichergestellt, dass es während der Osterzeit zu keinen weiteren Arbeitsniederlegungen und damit zu keinen Einschränkungen im Verkehrsbetrieb kommt.
Während die genauen Zahlen für Brandenburg nicht vorliegen, betreffen ähnliche Tarifabschlüsse bundesweit rund 100.000 Beschäftigte, die in etwa 150 Unternehmen aller Bundesländer tätig sind. Die Vereinbarung gibt den Verkehrsmitarbeitern in Brandenburg Planungssicherheit und beseitigt die Gefahr von Streiks in der reisefreudigen Ferienzeit. Die gestaffelten Lohnerhöhungen werden in den nächsten zwei Jahren schrittweise umgesetzt.






