Insolvenz für Kretzschmar: BVB-Frauen handballen sich DHB-Pokal - Borussia Dortmund holt zweiten DHB-Pokal nach 29 Jahren Triumph
Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat sich mit einem 30:25-Sieg gegen HSG Bensheim/Auerbach zum zweiten Mal den DHB-Pokal gesichert. Das Finale, das am 15. März 2026 in Stuttgart stattfand, war das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in der 51-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Der Triumph kam 29 Jahre nach Dortmunds erstem Pokalsieg im Jahr 1997.
Auf dem Weg ins Finale hatten beide Mannschaften hart umkämpfte Halbfinalsiege errungen. Dortmund setzte sich mit 35:32 gegen HSG Blomberg-Lippe durch, während Bensheim/Auerbach den Thüringer HC in einem spannenden Elfmeterschießen knapp besiegte. Letzterer Erfolg ebnete den Weg für ein historisches Finale, in dem Bensheim/Auerbach den ersten Pokalgewinn der Vereinsgeschichte anpeilte.
HSG Blomberg-Lippe sicherte sich schließlich den dritten Platz mit einem 29:27-Sieg gegen den Thüringer HC im Spiel um Platz 3. Dortmunds Team, zu dem die Vize-Weltmeisterinnen Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter gehören, erwies sich im Finale als zu stark. Die Gegnerinnen von Bensheim/Auerbach, darunter Lucie-Marie Kretzschmar, die Tochter der Handball-Legende Stefan Kretzschmar, verpassten trotz einer starken Leistung den Titelgewinn.
Mit diesem Erfolg holt Dortmund den zweiten DHB-Pokal nach 1997 in die Vitrine. Gleichzeitig blieb Bensheim/Auerbach trotz des dramatischen Halbfinalerfolgs der erste große Titel verwehrt. Das Turnier endete mit Blomberg-Lippe auf dem dritten Platz nach einem knappen Sieg über den Thüringer HC.