07 February 2026, 22:56

Betrunkener zeigt Hitlergruß in Metronom-Zug und löst Polizeieinsatz aus

Eine Schwarz-Weiß-Szene eines Zugunglücks auf den Schienen, mit einer Gruppe von Menschen um das Wrack herumstehend, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke, Polen, Drähte und Himmel im Hintergrund.

Betrunkener zeigt Hitlergruß in Metronom-Zug und löst Polizeieinsatz aus

Betrunkener Mann sorgt für Chaos in Metronom-Zug und am Bahnhof Buchholz

Am Dienstagnachmittag hat ein betrunkener Mann in einem Metronom-Zug und am Bahnhof Buchholz für Aufruhr gesorgt. Der 35-Jährige beschimpfte Fahrgäste und zeigte den Hitlergruß. Wie die Polizei später bestätigte, war er stark alkoholisiert – der Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille.

Schon früher am selben Tag hatte sich in der Lindenstraße in Buchholz gegen 16:10 Uhr ein separater Verkehrsunfall an einem Fußgängerüberweg ereignet.

Der Vorfall begann, als der Mann im Zug andere Reisende belästigte. Augenzeugen berichteten von aggressivem Verhalten, darunter die Verwendung verbotener Gesten. Nach der Ankunft am Bahnhof Buchholz setzte er sein provokantes Verhalten fort, woraufhin die Polizei einschritt.

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Die Behörden nahmen den Mann in Gewahrsam, nachdem sein extrem hoher Alkoholpegel bestätigt worden war. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen des Zeigens von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen eingeleitet.

Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle im Jahr 2025 ein. So wurde im Juni ein Hitlergruß bei einer CSD-Veranstaltung in Borna gemeldet, und am selben Tag gingen in Düsseldorf zwei Anzeigen wegen Volksverhetzung ein. Erst Anfang August tauchten Hakenkreuz-Schmierereien an einer Regenbogen-Skulptur in Bramsche auf, und am 9. August leitete die Polizei in Bautzen rund 20 Ermittlungsverfahren ein, nachdem bei Gegenprotesten zum CSD entsprechende Symbole gezeigt worden waren.

Der frühere Verkehrsunfall in der Lindenstraße beteiligte ein Fahrzeug und einen Fußgänger. Rettungskräfte waren vor Ort, doch weitere Details zu Verletzungen oder der Unfallursache wurden nicht bekannt gegeben.

Dem 35-Jährigen drohen nun rechtliche Konsequenzen für sein Verhalten im Zug und am Bahnhof. Sein Fall passt in ein Muster dokumentierter Vorfälle mit verbotener Symbolik in diesem Jahr in ganz Deutschland. Die Polizei ermittelt unterdessen weiter zum separaten Verkehrsunfall in Buchholz.