07 June 2026, 08:14

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne voran, die Weltausstellung 2035 auszurichten. Die Idee, die in der Hauptstadt bereits seit Langem diskutiert wird, hat durch die starke Unterstützung lokaler Unternehmen und politischer Führungskräfte neuen Schwung erhalten. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey leitet nun die konkreten Vorbereitungen für die Bewerbung.

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Der Anstoß für eine gemeinsame Bewerbung kam von der Berliner Wirtschaftsgemeinschaft, die auf das Potenzial der Expo hinwies. Durch ihr Engagement rückte der Vorschlag stärker in die öffentliche Diskussion. Gleichzeitig drängte die SPD-Fraktion der Stadt die Verantwortlichen dazu, konkrete Schritte einzuleiten – was zu einem strukturierteren Planungsprozess führte.

Ein zentraler Standort, der derzeit geprüft wird, ist ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg, das größtenteils auf brandenburgischem Gebiet liegt. Beide Länder bewerten nun die Machbarkeit der Bewerbung und analysieren die finanziellen, infrastrukturellen und organisatorischen Anforderungen. Bis spätestens Oktober soll ein endgültiger Entscheidungsrahmen vorliegen.

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner betont die möglichen Vorteile einer Bewerbung: dazu gehören nachhaltiges Infrastrukturwachstum, wirtschaftliche Impulse und eine höhere internationale Sichtbarkeit. Eine offizielle Kandidatur wird jedoch erst nach einer gründlichen Abwägung der Risiken und Chancen erfolgen.

In der nächsten Phase stehen detaillierte Prüfungen der praktischen Umsetzbarkeit an. Bei einer Zustimmung könnte die Expo der Region langfristige Entwicklungschancen eröffnen. Die endgültige Entscheidung wird auf klaren finanziellen, logistischen und strategischen Grundlagen basieren.

Quelle