21 March 2026, 10:16

Belarussische Redakteure spekulieren über Körper von Leichtathletin Anzhalika Melnikava

Eine schwangere Frau in einer Yoga-Pose steht vor einem Spiegel, die Augen geschlossen und die Hände auf dem Bauch, mit einem Pferdeschwanz und bequemer Kleidung.

Belarussische Redakteure spekulieren über Körper von Leichtathletin Anzhalika Melnikava

Redakteure des belarussischen Mediums Reform.news haben mit öffentlichen Spekulationen über die Statur der Athletin Anzhalika Melnikava für Aufsehen gesorgt. In ihrer YouTube-Serie "Sascha, was trägst du da?!" diskutierten Fjodor Pauljutschenka und Alexander Atroschtschenko, ob ihr Erscheinungsbild auf Fitnessfotos auf versteckte körperliche Veränderungen hindeutet. Ihre Äußerungen lösten im März 2026 eine deutliche Reaktion Melnikavas aus.

Den Anstoß gab Pauljutschenka, der eine Verschwörungstheorie aufgriff, die er bereits im Juli 2025 verbreitet hatte. Er behauptete, Melnikava sehe auf bestimmten Bildern "aus wie jemand nach einer Schwangerschaft". Obwohl er einräumte, keine Expertise in weiblicher Anatomie zu besitzen, bestand er darauf, dass ihre Brustpartie auf manchen Fotos ungewöhnlich wirke.

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Atroschtschenko behandelte das Thema mit leichter Hand und scherzte, ihre Debatte entwickle sich zu "einer Show für Mammologen und Gynäkologen". Das Duo verglich verschiedene Fitnessaufnahmen Melnikavas und stritt darüber, auf welchen sie "fraulicher" aussehe. Sie spekulierten sogar, ob jemand sein Äußeres bis zur Unkenntlichkeit verändern könne.

Melnikava ging in den sozialen Medien direkt auf die Vorwürfe ein. Sie wies eine Schwangerschaft oder hormonelle Veränderungen zurück und führte ihre körperliche Verfassung auf Training und Ernährung zurück. Gleichzeitig forderte sie ihre Kritiker auf, die grundlosen Mutmaßungen über ihren Körper zu beenden.

Der Vorfall unterstreicht die intensive öffentliche Beobachtung, der Sportlerinnen in Bezug auf ihr Aussehen oft ausgesetzt sind. Zwar räumte Melnikavas Stellungnahme mit Gerüchten auf, doch die Äußerungen der Redakteure bleiben Teil einer anhaltenden Debatte. Stand März 2026 sind keine rechtlichen oder disziplinarischen Konsequenzen bekannt.

Quelle