27 April 2026, 18:16

Bauunternehmen in Gifhorn steht unter Betrugsverdacht – Hausbesitzer fordern Gerechtigkeit

Verlassene Gebäudeinneres mit Graffiti-bedeckten Wänden, bröckelnden Strukturen, Geländern, Pfählen, Rohren und zerbrochenen Fenstern, mit einem Wasserzeichen unten.

Bauunternehmen in Gifhorn steht unter Betrugsverdacht – Hausbesitzer fordern Gerechtigkeit

Eine Gruppe von Hauseigentümern in Norddeutschland wirft einem Bauunternehmen Betrug vor. Das in der Region Gifhorn ansässige Unternehmen soll hohe Vorauszahlungen kassiert haben, bevor es die Projekte einfach aufgab. Ermittler prüfen nun Vorwürfe wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und nicht abgeschlossener Bauarbeiten.

Die betroffenen Hausbesitzer leben zwischen dem Harz und der Lüneburger Heide. Sie berichten, hohe Summen im Voraus gezahlt zu haben – nur um am Ende mit unvollendeten oder mangelhaften Bauleistungen dazustehen oder gar keine Arbeiten vorzufinden. In einem Fall sollen aus einem Safe 50.000 Euro verschwunden sein.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Ermittlungen gegen den Geschäftsführer des Unternehmens wegen des Verdachts auf Betrug eingeleitet. Zudem werden Vorwürfe der Urkundenfälschung in Verbindung mit der Firma geprüft. Derweil hat sich der Geschäftsführer nicht zu den Vorwürfen geäußert, und die Website sowie die Online-Profile des Unternehmens sind nicht mehr erreichbar.

Viele der Geschädigten glauben inzwischen, ihr Geld nie wiederzusehen. Die gesamten finanziellen Verluste, die die Hausbesitzer melden, belaufen sich auf über 300.000 Euro. Manche haben die Hoffnung auf Gerechtigkeit bereits aufgegeben, andere gehen nun an die Öffentlichkeit, um künftige Kunden zu warnen.

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Der Fall dient als abschreckendes Beispiel für alle, die ein Bauunternehmen beauftragen wollen. Hausbesitzer in der Region raten dazu, Firmen vor Zahlungen gründlich zu prüfen. Während die Ermittlungen noch laufen, bleibt für die Geschädigten ungewiss, ob sie ihr Geld jemals zurückerhalten.

Quelle