Azubis verdienen bis zu 1.463 Euro – diese Berufe zahlen am besten
Ausbildungsberufe in Deutschland entwickeln sich zu einer gut bezahlten Alternative zum Studium. Immer mehr betriebliche Ausbildungsprogramme bieten Gehälter, die deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegen. Die aktuellen Lohndaten zeigen: Manche Azubis verdienen bereits während ihrer Ausbildung über 1.400 Euro im Monat.
An der Spitze der Verdienstskala stehen derzeit Milchtechnologen mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsgehalt von 1.463 Euro. Knapp dahinter folgen Milchwirtschaftliche Laboranten (1.403 Euro) sowie Kaufleute für Versicherungen und Finanzen, die im Schnitt 1.404 Euro über drei Jahre hinweg erhalten.
Es folgen Bankkaufleute mit 1.388 Euro, während Industriemechaniker mit 1.381 Euro den fünften Platz belegen. Insgesamt verdienen Auszubildende in Unternehmen mit Tarifbindung im Durchschnitt 1.209 Euro brutto pro Monat.
Die Ausbildungsvergütungen stiegen 2025 kräftig an – um 6,7 Prozent, den stärksten Anstieg seit 1992. Die Nachfrage nach handwerklichen und technischen Berufen bleibt hoch, da diese Tätigkeiten schwerer zu automatisieren sind als Bürojobs. Viele Branchen setzen zunehmend auf die duale Ausbildung, um Fachkräftemangel zu bekämpfen.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen die wachsende finanzielle Attraktivität der Berufsausbildung in Deutschland. Mit Spitzenvergütungen von über 1.400 Euro monatlich konkurriert die betriebliche Ausbildung zunehmend mit einem akademischen Werdegang. Der deutliche Lohnanstieg spiegelt zudem den hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften in handwerklichen und technischen Bereichen wider.






