11 May 2026, 02:17

Ärzte fordern schärfere Alkoholregeln: Kein Hochprozentiges im Supermarkt

Straßenschilder, die das Trinken von Alkohol und Rauchen verbieten, mit Bäumen und Gras im Hintergrund.

Ärzte fordern schärfere Alkoholregeln: Kein Hochprozentiges im Supermarkt

Kassenärztliche Vereinigung Marburg drängt auf strengere Alkoholverkaufsregeln

Die Kassenärztliche Vereinigung Marburg setzt sich für schärfere Kontrollen beim Alkoholverkauf ein. Ihr Vorschlag sieht vor, Supermärkten, Tankstellen und Kiosken den Verkauf von hochprozentigem Alkohol zu verbieten. Zudem unterstützt die Vereinigung Pläne, das sogenannte „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen.

Laut dem neuen Vorstoß sollen Spirituosen künftig nur noch in lizenzierten Fachgeschäften erhältlich sein. Die Delegierten berufen sich auf internationale Studien, die belegen, dass strengere Altersgrenzen und Verkaufsbeschränkungen den Alkoholkonsum reduzieren. Diese Maßnahmen würden ihrer Ansicht nach Jugendliche besser vor gesundheitlichen Schäden schützen.

Die Vereinigung steht hinter den Plänen des Bundesfamilienministeriums, eine Ausnahmeregelung für 14- und 15-Jährige zu streichen. Bisher dürfen Jugendliche dieser Altersgruppe Bier, Wein oder Sekt kaufen und trinken, wenn sie von einem Elternteil begleitet werden. Die Abschaffung dieser Regel würde eine Lücke im bestehenden Alkoholrecht schließen.

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Gesundheitsexperten warnen, dass frühes Trinken das Risiko für Suchterkrankungen und langfristige Gesundheitsprobleme erhöht. Alkoholkonsum zähle zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland, so die Fachleute.

Sollten die Änderungen umgesetzt werden, würde der Verkauf von Spirituosen auf spezielle Läden beschränkt und die Ausnahme für begleitetes Trinken bei Jugendlichen gestrichen. Die Kassenärztliche Vereinigung Marburg betont, dass diese Schritte notwendig seien, um alkoholverbundene Schäden zu verringern. Im Mittelpunkt stehe der Schutz junger Menschen vor der Entwicklung gefährlicher Trinkgewohnheiten.

Quelle