Arbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen zeigt gegensätzliche Entwicklungen im Jahr 2024
Leni SchröderArbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen zeigt gegensätzliche Entwicklungen im Jahr 2024
Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Niedersachsen und Bremen zeigen in den letzten Monaten gemischte Trends. In Niedersachsen stieg die Unterbeschäftigung, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zunahm. Bremen verzeichnete hingegen Rückgänge sowohl bei der Unterbeschäftigung als auch bei der Arbeitslosigkeit, allerdings ging auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung leicht zurück.
Im April zählte Niedersachsen 329.550 unterbeschäftigte Personen – ein Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 8.700 auf 3.162.900. Bis Juni blieb die Arbeitslosenquote im Land stabil bei 6,0 Prozent, mit 270.449 registrierten Arbeitslosen. Das entspricht einem Rückgang um 1.415 im Vergleich zum Vormonat.
In Bremen sank die Unterbeschäftigung im April um 1,8 Prozent auf 52.607. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verringerte sich jedoch im gleichen Zeitraum um 800 auf 347.500. Im Juni verbesserte sich die Arbeitslosenquote in der Stadt um 0,1 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent, während die Zahl der Arbeitslosen um 364 auf 42.090 zurückging.
Die Daten zeigen gegensätzliche Entwicklungen in den beiden Regionen: Während Niedersachsen einen leichten Anstieg der Unterbeschäftigung, aber mehr sozialversicherungspflichtige Jobs und eine stabile Arbeitslosenquote verzeichnete, ging in Bremen sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch der Unterbeschäftigten zurück – allerdings bei einem minimalen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.
