30 January 2026, 22:37

Arbeitslosigkeit in Göttingen steigt im Januar 2026 um 7,3 Prozent an

Ein Graph auf Papier mit dem Text "Arbeitslosengeldansprüche sinken", der einen abnehmenden Trend bei Arbeitslosengeldansprüchen in den Vereinigten Staaten zeigt.

Arbeitslosigkeit in Göttingen steigt im Januar 2026 um 7,3 Prozent an

Arbeitslosenzahlen im Bezirk der Arbeitsagentur Göttingen stiegen im Januar 2026. Im Januar 2026 war die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Arbeitsagentur Göttingen gestiegen. Insgesamt waren 16.287 Menschen ohne Job gemeldet – ein Anstieg um 7,3 Prozent im Vergleich zum Dezember 2025. Trotz dieses monatlichen Plus zeigt der langfristige Trend jedoch eine leichte Verbesserung im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor zwei Jahren.

Die aktuellen Daten zeichnen ein gemischtes Bild des lokalen Arbeitsmarktes. Im Januar 2026 waren 16.287 Personen als arbeitslos registriert, 1.114 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote kletterte damit auf 6,7 Prozent – ein Anstieg um 0,5 Prozentpunkte gegenüber Dezember 2025.

Die Jobcenter betreuten 10.212 Arbeitslose, ein Plus von 321 Personen (+3,2 %) im Vergleich zum Dezember 2025. Die Arbeitsagentur selbst verzeichnete 6.075 Arbeitslose, was einem deutlichen Anstieg von 793 Personen (+15 %) entspricht.

Positiv zu vermerken ist, dass im Januar 614 Menschen eine neue Stelle fanden. Arbeitgeber meldeten zudem 727 neue offene Stellen, sodass sich die Gesamtzahl der vakanten Positionen auf 3.678 belief. Allerdings blieb die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosengeld hoch: 3.186 Personen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos.

Im Vergleich zum Januar 2024 ist die Arbeitslosigkeit jedoch tatsächlich um 450 Personen (-2,7 %) gesunken – ein Zeichen für Fortschritte in der längerfristigen Entwicklung.

Die Januar-Zahlen spiegeln sowohl Herausforderungen als auch Anzeichen einer Erholung auf dem Göttinger Arbeitsmarkt wider. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit im Monatsvergleich deutlich an, insgesamt liegt sie aber unter dem Niveau von vor zwei Jahren. Mit neuen Vermittlungen und offenen Stellen bleibt die Lage weiterhin in Bewegung.