Arbeitsgruppe sucht Lösungen gegen explodierende Lebensmittelpreise in Deutschland
Leni SchröderArbeitsgruppe sucht Lösungen gegen explodierende Lebensmittelpreise in Deutschland
Eine überparteiliche Arbeitsgruppe in Deutschland widmet sich nun der steigenden Lebensmittelpreise. Die aus SPD und CDU/CSU bestehende Gruppe trifft sich am Freitag zum dritten Mal, um das Thema zu beraten. Die ohnehin stark gestiegenen Kosten wurden durch die eskalierende Krise im Iran weiter in die Höhe getrieben.
Erstmals stehen dabei auch Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung auf der Tagesordnung. Der Bundestag hatte bereits am Donnerstag Maßnahmen ergriffen, um die schwankenden Spritpreise zu stabilisieren. Nach der neuen Regelung dürfen Tankstellen die Preise nur noch einmal täglich, mittags, anpassen.
Jetzt weitet die Arbeitsgruppe ihren Fokus aus. Vertreter des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Raiffeisenverbandes, des Lebensmitteleinzelhandels sowie des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) werden an den Gesprächen teilnehmen. Ihre Einschätzungen sollen helfen, die Auswirkungen auf die Supermarktpreise zu bewerten.
Die SPD drängt auf schnelle Maßnahmen, um Grundnahrungsmittel bezahlbar zu halten. Parteivertreter argumentieren, dass Soforthilfen notwendig seien, um Haushalte vor weiterer finanzieller Belastung zu schützen.
In den erweiterten Beratungen der Arbeitsgruppe geht es darum, wie der Anstieg der Lebensmittelkosten eingedämmt werden kann. Mit Input aus Schlüsselbranchen soll das Treffen Wege aufzeigen, um die Belastung für Verbraucher zu verringern. Eine Entscheidung über mögliche Entlastungsmaßnahmen wird in den kommenden Tagen erwartet.






