Anna Camp outet sich als bisexuell und startet neues Leben mit Partnerin Jade Whipkey
Leni SchröderUS-Schauspielerin outet sich als bisexuell - Anna Camp outet sich als bisexuell und startet neues Leben mit Partnerin Jade Whipkey
Die 43-jährige US-amerikanische Schauspielerin Anna Camp, bekannt durch ihre Rollen in Pitch Perfect und The Mindy Project, hat sich öffentlich als bisexuell geoutet. Die Nachrichten teilte sie in einer aktuellen Podcast-Folge mit und leitet damit ein neues Kapitel in ihrem privaten Leben und ihrer Karriere ein.
Die Bekanntgabe erfolgte im Zuge der Bestätigung ihrer Beziehung zur Autorin und Stylistin Jade Whipkey, die bei einer prominent besetzten Veranstaltung im vergangenen Monat offiziell wurde.
Camp sprach über ihre Bisexualität in der Sendung I've Never Said This Before with Tommy DiDario, die am 10. März veröffentlicht wurde. Im Gespräch blickt sie auf ihren Werdegang zurück und beschreibt ihre Vierziger als Phase des persönlichen Wachstums und mutigen Wandels. Gleichzeitig räumte sie ein, wie viel Überwindung es kostete, sich in diesem Lebensabschnitt zu outen.
Ihre Beziehung zu Whipkey war bereits im Juni 2025 öffentlich geworden, als das Paar gemeinsam zur Premiere von Bride Hard erschien. Trotz der Ankündigung fand die Nachricht damals kaum Beachtung in den Mainstream-Medien und löste keine breitere Debatte in der Öffentlichkeit oder der LGBTQ+-Community aus.
Vor ihrer aktuellen Partnerschaft war Camp zweimal verheiratet – zunächst mit dem Schauspieler Michael Mosley, später mit Skylar Astin. Ihre zweite Ehe endete 2019. Mit ihrer jüngsten Stellungnahme distanziert sie sich von ihrer Vergangenheit und bekennt sich zu einer neuen Identität und Beziehung.
Camps Coming-out und die Bekanntgabe ihrer Beziehung haben bisher weder zu einer größeren öffentlichen Reaktion noch zu einer medialen Diskussion geführt. Die Schauspielerin betont jedoch, stolz auf ihre Entscheidung und ihre persönliche Entwicklung zu sein. Ihre Geschichte trägt zur wachsenden Sichtbarkeit von LGBTQ+-Persönlichkeiten in der Unterhaltungsbranche bei – auch wenn die Resonanz bisher verhalten bleibt.






