17 January 2026, 13:57

Alois Rainer feiert mit Fichtenmilch und Sekt seine Premiere auf der Grünen Woche

Ein lebendiger Plakatentwurf, der eine mit verschiedenen Früchten, Gemüsen und Snacks gefüllte Wisconsin-Karte zeigt, mit dem prominenten Text "Festival Foods".

Tulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Alois Rainer feiert mit Fichtenmilch und Sekt seine Premiere auf der Grünen Woche

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat in dieser Woche seinen ersten offiziellen Auftritt auf der Grünen Woche in Berlin absolviert. Die Veranstaltung begann mit einer dreieinhalbstündigen Eröffnungsführung, die um 8:00 Uhr in der Halle von Mecklenburg-Vorpommern startete. Die Region ist in diesem Jahr Partner der Messe.

Die Tour umfasste kurze Stationen an den einzelnen Ständen, wo die Teilnehmer ermutigt wurden, alle angebotenen Köstlichkeiten zu probieren. BVE-Präsident Joachim von Boetticher betonte, dass das Verkosten ein zentraler Bestandteil des Erlebnisses sei. Anfangs waren Erfrischungen jedoch Mangelware – weder der Stand des Ministeriums noch der des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft boten Speisen oder Getränke an, obwohl Letzterer immerhin Bio-Wurst ausstellte.

Am niederländischen Stand taufte Minister Rainer eine neue Tulpenart namens „Berliner Jubiläum“. Im Rahmen der Zeremonie wurde Sekt über die Blüten gegossen. Später besserte sich die Versorgungslage deutlich: Die Besucher genossen Sekt, Börek, Bier, Wurst und Elchfleisch-Sandwiches aus verschiedenen Ländern. Ein besonderes Highlight kam aus Estland – ein traditionelles baltisches Getränk namens Fichtenmilch (männipuder). Hergestellt aus fermentierter Milch mit Fichtenspitzen oder -nadeln, wurde es als kulturelle Spezialität präsentiert. Derweil gab es am Stand des Ministeriums Kaffee nur für den EU-Kommissar und den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes.

Die Führung markierte Rainers erste Grüne Woche als Minister. Die Veranstaltung bot eine Mischung aus landwirtschaftlichen Traditionen, kulinarischen Besonderheiten und neuen Produkten. Die Gäste gingen mit einem Eindruck von regionalen und internationalen Köstlichkeiten nach Hause.