Aldi Süd streicht 1.250 IT-Jobs und setzt auf externen Dienstleister
Emilia NeumannAldi Süd streicht 1.250 IT-Jobs und setzt auf externen Dienstleister
Aldi Süd baut IT-Bereich um und streicht Stellen
Der Discounter Aldi Süd vollzieht tiefgreifende Veränderungen in seiner IT-Organisation und bei den Mitarbeiterzahlen. Am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr fallen 1.250 Arbeitsplätze weg – vor allem in der Digitalabteilung. Gleichzeitig wird das Unternehmen ab November 2025 einen Großteil seiner Technologieaufgaben an den IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) auslagern.
Zuvor hatte der Handelskonzern seine IT-Mannschaft auf über 4.000 Beschäftigte ausgebaut. Nun entfallen mehr als 1.000 Stellen bei Aldi DX, einer Tochtergesellschaft, die im November 2024 gegründet wurde, um die Arbeitgebermarke des Unternehmens zu stärken. Diese Einheit sollte ein weltweites, einheitliches IT-System aufbauen – unter dem Projektnamen AHEAD.
Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Stattdessen erhalten die Betroffenen Angebote für freiwillige Aufhebungsverträge. Von den Einschnitten betroffen ist auch Aldi International Services, die globale Einkaufsabteilung des Konzerns.
TCS übernimmt künftig eine größere Rolle bei der Modernisierung der Technologie von Aldi Süd. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Systeme zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und dem Händler zu ermöglichen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Durch den Abbau interner IT-Kapazitäten setzt Aldi Süd stärker auf externes Know-how für zukünftige Projekte.
Die Umstrukturierung verringert die hauseigene IT-Belegschaft, während die Zusammenarbeit mit TCS ausgebaut wird. Die Änderungen starten Ende 2025; freiwillige Abgänge und die Auslagerung von Aufgaben werden die Technologieabteilung des Unternehmens neu ausrichten. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Aufbau einer flexibleren und standardisierten globalen IT-Struktur.






