ADFC Halle attackiert Bodenschwellen als Barriere für Radverkehr und Fußgänger:innen
Emilia NeumannADFC Halle attackiert Bodenschwellen als Barriere für Radverkehr und Fußgänger:innen
ADFC Halle kritisiert neue Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße
Der Fahrradclub ADFC Halle übt scharfe Kritik an den kürzlich eingebauten Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße. Die Initiative argumentiert, dass die Hindernisse im Widerspruch zur offiziellen Radverkehrsstrategie der Stadt stehen. Zudem warnt der Verein vor negativen Folgen für Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen.
Die Kleine Ulrichstraße ist laut Halleschem Radverkehrsplan eine zentrale Nord-Süd-Route für Radfahrende. Der ADFC betont, dass die neuen Schwellen nun einen flüssigen Durchgang für Fahrräder, Lastenräder und Anhänger blockieren. Dadurch entstehe eine erhebliche Barriere – besonders für Radler:innen und alle, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind.
Der Verein fordert umgehende Anpassungen, um die Schwellen radfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören breitere Durchlässe, die verschiedene Fahrradtypen und Anhänger berücksichtigen. Zudem pocht der ADFC darauf, dass die Gehwege für Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen durchgehend zugänglich bleiben.
Zusätzlich strebt der ADFC Halle eine formelle Vereinbarung mit der örtlichen Polizei an. Statt auf physische Barrieren zu setzen, sollen Beamte den Verkehrsfluss in der Straße überwachen. Dies würde, so die Argumentation, den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmenden besser gerecht werden.
Die aktuellen Bodenschwellen schränkten die Mobilität ein und stünden im Kontrast zu den Radverkehrszielen der Stadt, so der ADFC. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, sichere und unterbrechungsfreie Wege für Radfahrende und Fußgänger:innen wiederherzustellen. Nun steht die Stadt unter Druck, die Kritik aufzugreifen und die Installation zu überarbeiten.






