22 April 2026, 18:16

77 Tonnen statt 37: Polizei stoppt lebensgefährlichen Schwertransport auf der A1

Lastwagen vor einem Gebäude mit einer Tafel, auf der "Teilen Sie eine positiv überladene Erfahrung" steht, mit Stufen, einem Zylinder auf dem Boden, Geländern, Strommasten mit Drähten, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

77 Tonnen statt 37: Polizei stoppt lebensgefährlichen Schwertransport auf der A1

Polizei stoppt überladenen Schwertransport an der Raststätte Dammer Berge West auf der A1

Diese Woche hielten Beamte an der Raststätte Dammer Berge West auf der Autobahn A1 einen übergroßen Schwertransport an. Bei einer Routinekontrolle stellte sich heraus, dass der Sattelzug, der eine schwere Kabeltrommel geladen hatte, gefährlich überladen war. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein, um eine Weiterfahrt des Fahrzeugs zu verhindern.

Der Lkw war auf dem Weg von Dänemark in die Niederlande, als er von der Polizei zur Kontrolle angehalten wurde. Im Laderaum befand sich eine massive Stahldrahtspule, die den Anhänger stark belastete. Messungen ergaben, dass das Gesamtgewicht des Fahrzeugs 77,7 Tonnen betrug – mehr als das Doppelte der zulässigen Höchstgrenze von 37,7 Tonnen.

Auch die Achslasten lagen weit über den erlaubten Werten und stellten damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. In der Folge wurde dem Sattelzug die Weiterfahrt untersagt. Ein Ersatzfahrzeug musste organisiert werden, um die Ladung sicher umzuverteilen.

Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 785 Euro hinterlegen. Zudem droht dem Transportunternehmen nun ein Bußgeld in gleicher Höhe sowie die Einziehung von Vermögenswerten im Gesamtwert von über 4.300 Euro.

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Die Beamten bestätigten, dass die Kontrollen verschärft bleiben werden, um ähnliche Verstöße künftig zu erfassen. Der überladene Lkw wurde von der Straße entfernt, um weitere Gefahren für den Verkehr auszuschließen. Die Behörden betonten, dass solche Gewichtskontrollen fortgeführt werden, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen.

Quelle